Geschlossene Gesellschaft

TEASER

Soll die AfD an der Uni mitdiskutieren dürfen?
Zwei Meinungen

von Niclas Seydack und Jan-Henrik Wiebe

Eine blockierte Podiumsdiskussion mit der AfD wirft die Fragen auf, wer in der Uni reden darf – und wer nicht.
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Über gescheiterte Utopien

Foto: Ben G. Fodor

Ben G. Fodor stellt in der Kunstsammlung aus

von Lisa Laibach

Betritt der Besucher den Raum der Ausstellung „Incipit vita nova“ (ein neues Leben beginnt), sieht er zu seiner Rechten die Fotografie eines bedrohlich wirkenden umzäunten Gebäudes, vor welchem eine weiße Pferdeskulptur steht. Es ist das Colosseo Quadrato in Rom, welches eine politische Utopie der 30er Jahre verkörpert und mit der Absicht Mussolinis einhergeht, ein neues Rom zu schaffen.
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Was der Bursche hat geschafft

Burschi Tanne Klein

200. Jubiläum: Die Bedeutung studentischer Verbindungen für die deutsche Geschichte

von Christoph Renner

Die schwarz-weißen Portraits hunderter Alter Herren an den Wänden starren mich an. „Hier drin atmet es Geschichte“, meint ein Burschenschafter. Ich atme eher eine Mischung aus Zigarettenrauch und Bier. Steffen Borger, der Sprecher der Aktiven der Burschenschaft Germania, erzählt mir und fünf Rentnern am Tag der offenen Tür etwas über das Fechten. Er hat zwei große Schmisse im Gesicht und stellt sich als „das Gesicht der Burschenschaft Germania in Jena“ vor.
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Der Schoß ist fruchtbar noch

Arturo Ui_5925 Foto_Kerstin Schomburg KLEIN

Brechts Arturo Ui im Deutschen Nationaltheater

von Annika Lobeck

Veralbert – so kommt man sich in den ersten zehn Minuten vor. Durch übertriebene Mimik, melodramatische Stimmlagen und scheinbar sinnloses Hin-und-Her-Gerenne auf der Bühne. So beginnt die Inszenierung von Brechts Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui am Nationaltheater in Weimar. Die Irritation lässt erst langsam nach.
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Bitte hier unterschreiben

Zwei Meinungen zur Anwesenheitspflicht

von Bernadette Mittermeier und Niclas Seydack

Anwesenheitslisten sind ein häufiger Anblick in Uni-Veranstaltungen. Das könnte sich nun ändern: Das Thüringer Wissenschafts-Ministerium hat in einem Brief deutlich gemacht, dass Dozenten eine plausible Begründung liefern müssen, bevor sie ihre Studenten zu regelmäßiger Anwesenheit verpflichten dürfen. Seitdem wird an der FSU hitzig diskutiert. Was spricht für oder gegen eine Anwesenheitspflicht? Zwei Meinungen.
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Das Chaos kommt an Tag 43

Zu kurze Prüfungsanmeldefristen

Ein Kommentar von Tarek Barkouni

Manchmal muss man einfach Mitleid mit den Studenten der prä-digitalen Zeit haben. Für jedes Formular, jede Kleinigkeit mussten sie zum Aspa. Und dort natürlich warten. Wir hingegen genießen die Vorteile einer digitalen Verwaltung: Prüfungsanmeldungen, Studienbescheinigungen, Noteneinsicht. Alles bequem vom Sofa aus. Also zumindest in der Theorie. Besonders die frühe Prüfungsanmeldung löst bei vielen Studenten jedes Jahr aufs Neue eine Depression aus.
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“Man hat keine Aufstiegschancen”

Ausbildung und Studium im Vergleich

Azubis sagen über Studenten, sie würden während des Studiums nur faulenzen und anschließend karrieregeil seien.
Studenten sagen über Azubis, dass sie die Blütephase ihres Lebens verschwenden und sich vom Staat ausbeuten lassen.

Vorurteile gibt es viele – wirklich damit aufräumen können nur diejenigen, die beides schon einmal gemacht haben. Denn ein guter Schwimmer kennt beide Ufer.

Levi Domsch ist einer dieser Schwimmer, er hat eine Ausbildung in der Metallbranche abgeschlossen und studiert jetzt an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig. Und er erzählt von Berufshierarchien und der Angst vor übermäßiger Akademisierung in Deutschland.
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Danz nah dran

Kolumne Illustration

Die neue Kolumne im Akrützel

von Sebastian Danz

Es gibt Dinge, auf die kommt man nicht. Man lebt so vor sich hin und hofft, dass es den Party-Cracker-Mix noch im Sonderangebot gibt, wenn man in den Laden geht oder dass der Handyakku bis zum Ende des nächsten Katzenvideos durchhält. Dass es Flüchtlinge nicht gerade leicht haben, in ihrer neuen Umgebung ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, daran verschwendet man keinen Gedanken.

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Leben in Selbstbestimmung

Das Idahot-Festival 2015

von Annika Lobeck

„Dir wurde es wohl noch nicht von einem richtigen Mann besorgt!“ So eine ausfallende Bemerkung im Vorbeigehen an zwei Händchen haltenden Frauen in einem Jenaer Stadtteil.

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Shakespeare im Stura

Zwischenstand beim Haushalt

von Bernadette Mittermeier

 Eine Warnung vorweg: Dieser Artikel hat kein Happy-End. Das Personal dieser Tragödie hat allerdings shakespearsches Potential – zwei verfeindete Blöcke, die sich erbittert bekämpfen, obwohl allen klar ist, dass sie der Katastrophe entgegenschlittern. Eine kleine Zusammenfassung der diesjährigen Haushalts-Diskussion für alle, die nicht jeden Dienstag die FSU-Stura-Sitzung besuchen:

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Konferenzen, Kind und Kegel

Familiengründung und Wissenschaft

von Corinna Hofmann

Wer eine Karriere in der Wissenschaft anstrebt, wird wahrscheinlich in der Zeit von Studium, Doktorarbeit oder Postdoc-Phase mit der Entscheidung für oder gegen Kinder konfrontiert. Manche glauben, dass die Wahl zwischen Karriere und Familie eine Entweder-oder-Entscheidung darstellt. Drei Frauen, die sich beiden Herausforderungen gestellt haben, erzählen  hier von ihren Erfahrungen.
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Redaktionelles
Das aktuelle Akrützel
Titelbild des Akrützels Nr: 347
Reise dich interessant – Ein Heft macht Urlaub
digitale Version: Ausgabe 347
(PDF 11 MB)
Akrützel vor 5 Jahren...
Titelbild des Akrützels Nr: 284
Kunst.fertig – Graffiti und Street Art in Jena
digitale Version: Ausgabe 284
(PDF 4,28 MB)
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